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Hallo liebe Leserschaft! 

Ich habe mich jetzt ja schon wirklich lange nicht gemeldet,ein kleines Sorry an dieser Stelle. Allerdings habe ich momentan einfach nach der Arbeit keine Lust noch mehr zu schreiben, da ich dort ja schon täglich meine 1-2 Artikel schreibe und von Spanisch in Deutsch in Englisch umdenken muss. 

So nun aber zu den Nachträgen von Pucon und San Pedro (von der ILC Seite übernommen, für die hab ich diese Beiträge geschrieben habe):

Ich liebe Pucón. Es ist einfach etwas ganz anderes als Santiago. Alles ist grün, die Luft ist sauber und die Landschaft ist einfach unglaublich.

Die Fahrt im Bus von Santiago dauert etwa neun Stunden. Also habe ich am Freitag nach der Arbeit eine Übernachtfahrt genommen, um das lange Wochenende vom 07-10 Oktober gut auszunutzen und kam am Samstagmorgen um 9 Uhr in Pucon an. Ich rate an dieser Stelle dringend davon ab für Fahrten über 6-7 Stunden einen Bus der Comfortklasse "Classic" zu nehmen, man kann zwar schlafen, aber richtig gut fühlt man sich am nächsten morgen nicht.

Das Hostel, in dem wir untergebracht waren war sauber und die Besitzer waren freundlich, trotzdem war es ziemlich billig (CLP 5.000 $ pro Person pro Nacht). Direkt unterhalb der Herberge war das Büro von Backpackers, wo wir alle Touren, die unsere Gruppe an diesem Wochenende unternommen hat, gebucht haben.

Als erstes waren wir auf einem Ausritt zu einem der Berge. Die Tour zu Pferd startete in dem ca. 1,5 km von Pucón liegenden Dorf der Mapuche Bevölerung. Während des etwa drei Stunden Ritts kann man über das ganze Tal und die schöne Landschaft schauen. Da ich allerdings noch völlig platt war von der Busfahrt war mein Tag danach nicht mehr allzu lang: noch schnell die Tour für den nächsten Tag buchen, essen und dann tot ins Bett fallen.

Der Sonntag startete in der Mitte der Nacht, um 5 Uhr. Warum ich freiwillig so früh aufstehe? Um den Sonnenaufgang am Hang des Vulkans Villarica sehen zu können. Obwohl es etwa 6-7 Stunden dauert, um nach oben zu kommen, sollte man sich diese Erfahrung nicht entgehen lassen.

Unsere Tour begann auf einer Höhe von 1.500 Meter am Fußende des Skigebiets. Für eine Gruppe von etwa 15 Personen bekamen wir vier Führer zum Aufstieg der 1.300 Meter bis zur Spitze. Jede Stunde gab es eine kleine Pause für fünf bis zehn Minuten. Trotzdem ist die Tour noch sehr, sehr anstrengend.

Wichtig sind vor Allem genügend Wasser, Schokolade oder anderes Instant-Power-Food und Sonnencreme. Ich habe mir natürlich erstmal schön den Pelz im Gesicht verbrannt, obwohl ich mich alle zwei Stunden eingeschmiert habe.


Trotz all dieser unbequemen Tatsachen, ist die Tour erstaunlich. Man kann über die gesamte Region schauen und alle Berge und Vulkane im Umkreis sehen.Und wenn man dann den Gipfel erreicht ist alle Anstrengung der vergangenen Stunden wie weggewaschen. Wir blieben dort für nur 10 oder 15 Minuten, da es schweinekalt war, aber in den Krater zu schauen und das Wissen, dass man den Berg bewältigt hat, entschädigt auch dafür.

Als ich oben angekommen war ich total platt und kraftlos. Insofern war es gutl, dass mehr als die Hälfte des Abstiegs darin bestand die Hänge auf Kunststoff-Schlitten (diese Po-Rutscher) runter zu rutschen. Das einzige Problem dabei ist, dass man doch ziemlich schnell wird und dass der Schnee seinen Weg in jeden Teil der Klamotten findet. Als wir nach 9 oder 10 Stunden endlich wieder in der Herberge waren, freuten sich alle auf eine eine heiße Dusche, etwas Warmes zu essen und danach aufs Bett.

Bevor wir am Montag Abend dann wieder in den Bus nach Santiago eingestiegen sind haben wir uns noch mit einem Besuch der heißen Quellen Los Pozones belohnt. Nach zahlen des Eintritts, hat man vier Stunden Zeit, um ein Bad in den heißen Becken (25 ° bis 45 ° Celsius) zu nehmen. Es gibt einige andere heiße Quellen rund um Pucón, aber soweit ich weiß, ist Los Pozones ist diejenige, die am natürlichsten gestaltet ist. Die Becken sind aus Naturstein gebaut und der Boden ist mit Kies bedeckt, das Wasser ist absolut sauber, manchmal mit einem kleinen schimmernden Grünstich wegen der Mineralstoffe, die es enthält.

Die Fahrt von Pucon zu den Thermen dauert ca. 1 Stunde und die Busfahrer fahren wie die Henker, also nicht unbedingt etwas für Menschen mit Reiseübelkeit.

Danach gings dann aber leider doch wieder in die Smog-Stadt Santiago, ebenfalls wieder mit einem Übernachtbus, so dass wir morgen um halb 8 am Busterminal waren, ich fix nach Hause gefahren bin, geduscht habe und dann ins Büro gegangen bin. 

 

29.10.11 21:25

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